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Aischgrund liegt ausgesprochen zentral in Nordbayern, im Regierungsbezirk Mittelfranken,
zwischen dem Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen und dem unterfränkischen
Würzburg, sowie zwischen Rothenburg ob der Tauber und Bamberg.
Er
ist ländlich geprägt und Teil der neu gebildeten Metropolregion Nürnberg.
Der Aischgrund erstreckt sich damit quer zur politisch-administrativen Grenze
und wird vom Naturraum bestimmt. Die meisten Einwohner, und zwar 13.500, zählt
Höchstadt, gefolgt von Neustadt (12.500) und Bad Windsheim (12.100). Rund
900 Personen leben in Illesheim, der kleinsten Gemeinde. Zehn der LAG-Kommunen
gehören zum Landkreis Neustadt-Bad Windsheim, sieben zum Kreis Erlangen-Höchstadt. Charakteristisch
für den Aischgrund ist ein weit verzweigtes Gewässernetz mit einer Vielzahl
kleinerer Bachläufe, Quellen und über 4.000 Teichen. In ihnen wächst
der Aischgründer Karpfen, eine eigene Zuchtform, den viele - auch weit über
die Region hinaus - als kulinarische Spezialität schätzen. Ein erheblicher
Teil (gut ein Fünftel) der bayerischen Speisekarpfen werden hier erzeugt. -
Reichhaltige Naturausstattung: bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden hier einen
Lebensraum, so etwa der Biber, der Weißstorch, verschiedene Wiesenbrüter
-
Weit verzweigtes Freizeitwegenetz und vielfältige kulturelle Schätze
wie Schlösser, Mühlen, Museen und Kirchen
- Sehr klein strukturierte
Landwirtschaft: Die jüngste Statistik weist insgesamt 1.282 landwirtschaftliche
Betriebe aus, nur gut 11 Prozent überschreiten die Größe von 50
Hektar
- Anbau vieler Sonderkulturen wie Kräuter, Heilpflanzen, Meerrettich,
Wein
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